Welt-Pinguin-Tag im Zeichen der Krise des Humboldt-Pinguins
Landau 25. Mai 2026.
Die NGO Acorema (Peru) und die Foundación Sphenisco Chile haben anlässlich des Welt-Pinguin-Tages 2026 die Kampagne „¡Salvemos juntos al pingüino de Humboldt!“ (1) initiiert. Die Existenz der Humboldt-Pinguine ist durch die hochpathogene Vogelgrippe (H5N1), El-Niño, Überfischung, Beifang und Störungen bzw. Zerstörungen von Brutplätze bedroht. Die chilenische Population ist – Stand Ende 2025 - um 63% gegenüber 2021/22 reduziert. Aktuell gibt es nur noch 1.001 Brutpaare (2). Der starke Rückgang veranlasste die chilenischen Behörden die Gefährdung von „gefährdet/vulnerabel“ in „stark gefährdet/endangered“ hochzustufen. In Peru betrug der Rückgang 2024 70% gegenüber dem Jahr 2023. Anfang 2024 wurden lediglich 5.035 mausernde Pinguine gezählt (3). Der starke Rückgang der Population könnte sich durch den erneuten Ausbruch der Vogelgrippe – Nachweis in Chile im März 2026 - und einem für das Jahresende 2026 prognostizierten El-Niño dramatisch verschärfen.