La Serena 14. Juli 2026.
Die Initiative „Literaturwettbewerb“ sammelte Beiträge aus den Provinzen Elqui, Limarí und Choapa und trug so durch Literatur dazu bei, die Wertschätzung und den Schutz eines der bedeutendsten marinen Ökosysteme Chiles und der Welt zu fördern.
Bei einer Pressekonferenz am Montag, 13. Juli, gab die Jury des zweiten Literaturwettbewerbs „Humboldt-Archipel in 110 Wörtern“ die Namen der Gewinner in den Kategorien Kinder, Jugendliche und Erwachsene bekannt.
Die von der Fundación Sphenisco Chile ins Leben gerufene Initiative lud Mädchen, Jungen, Jugendliche und Erwachsene ein, in Kurzgeschichten ihre Beziehung zum Ozean, zur Artenvielfalt und zu den Gemeinden des Humboldt-Archipels zum Ausdruck zu bringen.
Beim zweiten Wettbewerbs imponierten Beiträge der Gewinner aus den Provinzen Elqui, Limarí und Choapa. Zu den Gemeinden der Sieger gehören Los Vilos, Salamanca, Illapel, Ovalle, Vicuña, La Higuera, Coquimbo und La Serena. Das spiegelt das Interesse in der Region Coquimbo wider, dieses wichtige Ökosystem kennenzulernen, zu schätzen und zu schützen.
Nancy Duman, Geschäftsführerin der Stiftung Sphenisco Chile, zeigte sich erfreut über die große Resonanz, die Anwesenheit der Gewinner und dem Vortrag der Texte: „Dieses Mal imponierte das breite Spektrum der Teilnehmer: Sowohl Mädchen, Jungen, Jugendliche als auch Erwachsene nahmen teil. Außerdem möchten wir darauf aufmerksam machen, dass der Humboldt-Pinguin am häufigsten Thema war, neben Walen, Delfinen, anderen Arten und Bewohnern. Das verdeutlicht die Sorge der Bevölkerung um diese Tierart.“
Jury und Auswahlverfahren
Die eingereichten Beiträge wurden von Elena Jiménez (Dichterin, Leseförderin und Vorsitzende der Jury), Héctor Cossio (Journalist und Redakteur bei El Mostrador), José Aguilera (Professor, Schriftsteller und Forscher), Gabriel Canihuante (Journalist und Schriftsteller) und Yennifer Vallejos Meriño (Pädagogin und Spezialistin für Kulturerbe und Archivwesen) bewertet.
Während der Pressekonferenz verlasen Gabriel Canihuante und José Aguilera als Vertreter der Jury die Ergebnisse und hoben Qualität, Kreativität und Umweltbewusstsein hervor, die in den eingereichten Geschichten zum Ausdruck kamen.
José Aguilera erklärte: „Es war wie beim ersten Mal eine sehr bereichernde Erfahrung. Viele Geschichten berührten ganz unterschiedliche Bereichen. Was mich als Mitglied der Jury betrifft – oder besser gesagt, worauf ich mein Augenmerk besonders richte –, sind Geschichten, die sich mit den Menschen dieser Region befassen. Viele Texte legten den Schwerpunkt auf handwerkliche Fischer und das Volk der Chango – einfach großartig.“
Matilda Amancay Rodríguez, Sofía Valdés, Josefa Carrasco, María Eugenia Berguecio und Carmen Gloria Clavijo trugen ihre prämierten Geschichten live vor. Die Geschichten von Matías Barraza und Francisco Mucientes wurden audiovisuellen präsentiert.
Matilda Amancay, Gewinnerin in der Kinderkategorie, zeigte sich glücklich über ihren Sieg und nutzte die Gelegenheit, um mehr Kinder zur Teilnahme einzuladen. Auf die Frage, was sie zur Teilnahme motiviert habe, betonte das aus Vicuña stammende Mädchen: „Was mich zu diesem Wettbewerb bewegt hat, ist der Schutz und die Pflege des Humboldt-Archipels, denn dessen Pflege und Schutz sind sehr wichtig.“
Josefa Carrasco, die in der Jugendkategorie eine lobende Erwähnung erhielt, sagte: „Diese Anerkennung bedeutet mir sehr viel, denn sie prägt einen als Mensch.“ Dank der Informationen, die ihre Schule bereitgestellt hatte, konnte sie teilnehmen.
Francisca Berguecio, die den zweiten Platz in der Kategorie „Erwachsene“ belegte, sagte zu ihrer Teilnahme: „Ich komme aus der Region, ich komme aus der Wüste … und ich wollte unbedingt dabei sein. Wenn wir an solchen Veranstaltungen teilnehmen, verlieben wir uns in diesen Ort und machen ihn auch anderen bekannt. Wir in Chile haben diesen großartigen und wunderbaren Ort, den Humboldt-Archipel.“
Der Wettbewerb ermöglichte es, Geschichten zum Leben zu erwecken und bot seinen Protagonisten Gelegenheit, Botschaften zum Artenschutz, zum Schutz des Ozeans und zur gemeinsamen Verantwortung für die Erhaltung des Naturerbes „Humboldt-Archipel“ zu vermitteln.
Die Bürgermeisterin von La Higuera, Uberlinda Aquea Barraza, betonte die Wichtigkeit kulturelle und pädagogische Initiativen zu fördern, die das Ökosystem den Gemeinden und der jüngeren Generationen näherbringen. Die oberste Gemeindevertreterin wörtlich: „Dieser Wettbewerb ist wunderbar, er betont die Bedeutung des Humboldt-Archipels und macht dieses wunderschöne Gebiet und seine Menschen bekannt – in diesem Fall in der Region und im ganzen Land.“ Sie fuhr fort, dass „Kunst ein wichtiges Instrument für sozialen Wandel und die Betonung unseres Erbes ist“.
Segeltörns durch die Meeresschutzgebiete
Die Erstplatzierten jeder Kategorie nehmen im November an einer Bootsfahrt im Meer vor
Chañaral de Aceituno, Region Atacama teil. Die Zweit- und Drittplatzierten unternehmen eine Bootsfahrt durch das Nationalreservat „Pingüino de Humboldt“, Punta de Choros. Beide Erlebnisse bieten Gelegenheit, Artenvielfalt, Landschaften und Tierarten hautnah kennenzulernen, die diesen Literaturwettbewerb inspiriert haben. So sollen die Verbindung der Preisträger zur Region (weiter-)entwickelt und ihr Verständnis für die ökologische Bedeutung des Humboldt-Archipels vertieft werden.
Danksagung
Die Fundación Sphenisco Chile bedankte sich bei allen Mädchen, Jungen, Jugendlichen und Erwachsenen für die Teilnahmen. In den Dank schließt sie auch ihre Familien, Lehrkräften, die Mitgliedern der Jury, Behörden, Medien und Organisationen ein, die an der Ausschreibung und Durchführung mitgewirkt haben.
Die Stiftung Sphenisco Chile sprach Sphenisco Deutschland, dem Zoo Rostock und Dierenpark, Rhenen, seinen ganz besonderen Dank aus. Ihre Unterstützung hat entscheidend dazu beigetragen, diese Initiative zu verwirklichen und Maßnahmen zur Umweltbildung, Aufklärung und zum Schutz des Humboldt Pinguins und seines Lebensraums weiterzuentwickeln.
Der Wettbewerb machte deutlich, dass Naturschutz auch durch Fantasie, Emotionen und Geschichten initiiert werden kann. Auf diese Weise werden neue Wege eröffnet, ein Gebiet kennenzulernen und zu schätzen, das ein Zufluchtsort für Artenvielfalt und eine gemeinsame Verantwortung für heutige und zukünftige Generationen ist.
Gewinnerinnen und Gewinner
Kategorie Mädchen und Jungen
Erster Platz: „Die Sterne im Blauwal“ von Matilda Amancay Rodríguez Rojas aus Vicuña.
Zweiter Platz: „Seltsames Verschwinden“ von Sofía Valdés Vega aus La Serena.
Dritter Platz: „Die Delfinhelden“ von Kelly Kataleya Arauz Velasco aus Vicuña.
Kategorie Jugendliche
Erster Platz: „Die letzte Kolonie“ von Matías Cristóbal Barraza Barraza aus Los Vilos.
Zweiter Platz: „Der Krill und seine Bedeutung für den Ozean“ von Andrey Tovar Salamanca aus Salamanca.
Dritter Platz: „Wenn es mein letzter blauer Atemzug wäre“ von Sofía Magdalena Araya Pinto aus Illapel.
Kategorie Erwachsene
Erster Platz: „Das Lied, das nicht untergeht“ von Francisco Javier Mucientes Aguirre aus Ovalle.
Zweiter Platz: „Festtag auf der Isla Chañaral“ von María Eugenia Francisca Berguecio Neira aus La Higuera.
Dritter Platz: „Zu spät“ von Maritza Gaioli aus Coquimbo.
Fundación Sphenisco Chile
Anmerkungen
Zur besseren Lesbarkeit wird in diesem Artikel das generische Maskulinum verwendet.
Die im Beitrag verwendeten Personenbezeichnungen beziehen sich – sofern nicht anders
kenntlich gemacht – auf alle Geschlechter.
(1) Der Artikel „Segundo concurso literario «El archipiélago de Humboldt en 110 palabras»: dio a conocer a sus ganadoras y los ganadores“ wurde von der Fundación Sphenisco Chile veröffentlicht. https://www.sphenisco.cl/noticias
Übersetzung mit deepl durch Sphenisco.
(2) Die digitale Lokalzeitung „El Comunal“ veröffentlichte den Beitrag am 14. Juli 2026 in voller Länge.


