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Spenden, Spenden, Spenden

Landau 1. Januar 2018.

Zum Jahresende wurde Sphenisco erneut von vielen Institutionen und Personen auf ungewöhnlich großzügige Weise unterstützt. Der Vorstand hat sich riesig gefreut.
Die Spenden zum Jahresende kamen vom:


- Berufsverband der Zootierpfleger (BdZ),
- Dresdner Zoo,
- Christian Davril,
- Beate und Jürgen Elling,
- Meike Kagel,
- Nils Lübnitz,
- Ulrike Müller-Herancourt,
- Paultons Park, England,
- Pinguin-Museum Cuxhaven
- Katrin Plendl-Jeß,
- Claudia Stehling,
- Luca Steinke,
- Tierpark München Hellabrunn,
- Vogelpark Marlow,
- Woburn Safari Park, England,
- Zoo Berlin,
- Zoo am Meer Bremerhaven,
- Zoo Dublin,
- Zoo Halle,
- Zoo Hoyerswerda,
- Zoo Krefeld


Der Vorstand kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, fühlt sich großartig unterstützt und strahlte nur noch. Die Spenden geben Sphenisco die Möglichkeit, die Arbeit für den Schutz der Lebensräume nicht nur fortzusetzen, sondern sogar auszubauen. Vielen Dank!

W.K.

Workshop Pinguinpflege in Bernburg

Landau 4. Dezember 2017.

BernburgDer Berufsverband der Zootierpfleger (BdZ) organisierte gemeinsam mit Sphenisco vom 10. bis 13. November den ersten Pinguin-Workshop in Bernburg. Ziele der Fortbildung war es, Haltungsbedingungen und mögliche Verbesserungen zu diskutieren. Die 62 Teilnehmer waren sich einig, dass der Workshop längst überfällig war. Laut Jeannine Schützendübe ging ein 15 Jahre alter Traum in Erfüllung. In den 3 Tagen wurden die Themen „Aufzucht“, „Medizinische Versorgung“, „Fütterung“, „Europäischen Erhaltungszuchtprogramme (EEP)“ sowie  „Vorfälle mit Bufotoxin“ bearbeitet und ausführlich diskutiert. Am letzten Tag besuchten die Teilnehmer die Tiergärten in Bernburg und Halle (detailierter Bericht von Wiebke Deimel PDF-Datei im Anhang).

Das fachliche Programm wurde durch die traditionelle Versteigerung vervollständigt. Verschiedene Arten von Kuscheltieren, selbstgebastelte Adventskalender, Plakate, Pinguinfiguren und -abbildungen, Thomas Suckow versteigerte alles und brachte es auf unglaubliche 743,50 €. Die stolze Summe rundete der BdZ auf 1000 € auf. Die Teilnehmer beschlossen den Betrag an Sphenisco e.V. zu spenden.  

Sphenisco sendet im Namen der chilenischen und peruanischen Humboldt-Pinguine ein dickes Dankeschön an Berufsverband, Tierpark Bernburg und Jeannine Schützendübe. 

W.K.

Bernburg Bernburg Bernburg Bernburg Bernburg

Volles Haus bei Filmpremiere „Südring 1“

Landau 29. November 2017.

Der große Saal im Universum-Kino in Landau (569 Plätze) war voll besetzt, als der Film von Gabriele und Werner Knauf „Südring 1 – ein Haus erzählt“ am 26. November Premiere hatte. Der Film entstand im Auftrag des Landauer Festungsbauvereins und ist unter  „vimeo Sphenisco“ oder https://vimeo.com/242292371im Internet zu sehen. Die Premiere war eine Benefiz-Veranstaltung für den Festungsbauverein und Sphenisco, sie  erbrachte für beide Vereine Spenden im vierstelligen Bereich. Viele Besucher zeigten sich beeindruckt und emotional bewegt von dem „besonderen Heimatfilm“. In den Medien fand die Dokumentation viel Beachtung und große Anerkennung (s. Rheinpfalz vom 28.11.17 und den Artikel von Fritz Pechovsky). 

W.K.

Zeitungsartikel Filmpremiere

Premiere Premiere Premiere

Premiere Premiere Premiere

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Südring 1 - mein persönlicher Applaus

Ettlingen, 26. November 2017.

Das Wort Nostalgie kommt, glaube ich aus dem Griechischen nóstos (Rückkehr, Heimkehr) und álgos (Schmerz). Das hat der Dokumentarfilm von Gabriele und Werner Knauf „ Ein Haus erzählt“ in mir ausgelöst. Das ist aber nichts Schlimmes. Auch Sentimentalität ist nichts Schlimmes. Schlimm ist die Empathielosigkeit unserer modernen Zeit und Gesellschaft. Ich mag Kritik nicht. Ich mag lieber das subjektive Urteil: „Der Salat war zu sauer. Das Fleisch war zu fett. Die Frau ist schön.“ Aber wenn einer beckmessert und er selbst kann nichts, als nur kritisieren, dann ist er für mich so was wie ein Eunuch (der kann auch nur kritisieren, bringt ihn aber nicht hoch).

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Pro Humboldt-Pinguine

- viele Menschen fordern Meeresschutzzone in Nordchile -

Landau 2. November 2017.

Die Petition „Dringend: Ein Schutzgebiet für Pinguine in Chile“ ist abgeschlossen. 139.475 Menschen haben die Forderung von „Rettet den Regenwald“ und Sphenisco unterstützt, eine Meeresschutzzone in Nordchile einzurichten, um die Hauptbrutgebiete der Humboldt-Pinguine endlich wirkungsvoll zu schützen. Die Unterschriftenaktion stand auch im Zentrum des Welt-Pinguin-Tages im Frühjahr und der Aktivitäten unserer Mitarbeiterin Nancy Duman auf dem 4. Internationalen Kongress für Meeresschutzzonen in Coquimbo / La Serena.

Durch die Kampagne konnten weltweit sehr viele Menschen erreicht werden. Trotz aller Erfolge sind die Brutgebiete aber weiter extrem gefährdet. Sphenisco und seine chilenischen Partner haben in den vergangenen Monaten Politik und Öffentlichkeit in Chile erfolgreich auf das Problem aufmerksam gemacht. Die Protestaktionen haben dazu beigetragen, dass die regionale und nationale Regierung den Bau des Hafens der Firma Andes Iron abgelehnt hat. Beim Welt-Pinguin-Tag ist es gelungen, neue Mitstreiter zu gewinnen, darunter auch der Zoo in Santiago de Chile. So weit wir wissen, waren nicht nur in Chile und Deutschland Pinguin-Freunde aktiv, sondern auch in Peru, Neuseeland, England und Luxemburg. In Deutschland beteiligten sich zahlreiche Vogelparks, Tiergärten und Zoos (Bernburg, Bochum, Bremerhaven, Dresden, Frankfurt, Hagenbeck in Hamburg, Halle, Hoyerswerda, Karlsruhe, Krefeld, Landau, Lübbenau, Mannheim, Marlow, Neumünster, Neuwied, Osnabrück, Saarbrücken, Zittau).

Dieses breite Engagement hat es möglich gemacht, online die erwähnten 139.375 Unterschriften zu sammeln. Unsere Mitarbeiterin Nancy Duman hat die Unterschriften zusammen mit den 219.143 vom vergangenen Jahr an die Verantwortlichen, den Präsidenten der Regionalregierung, Claudio Ibáñez und an die Präsidentin Bachelet übergeben. Bei den Aktionen haben Pinguin-Freunde in aller Welt viel Phantasie und Einsatz bewiesen, über die wir gerne breiter berichten würden. Leider erreichen uns nur selten die nötigen Informationen und Bilder. Jetzt haben wir über ein Projekt im Vogelpark Marlow etwas mehr erfahren:

Die Handwerker des Vogelparks bauten einen kleinen Infostand in die Pinguinanlage mit Flyerhalter, Schreibfläche und Spendenkasten. Bei schönem Wetter war der Stand für die Besucher zugänglich. Bei schlechtem Wetter wurde die Unterschriftenliste und der Flyerständer in einem Tunnel vor den Scheiben des Pinguin-Beckens aufgestellt. Die Besucher konnten dann im Trockenen unterschreiben, allerdings nicht direkt angesprochen werden. 3.614 Personen haben den Appell an Präsidentin Bachelet unterschrieben, viele haben auch für den Schutz gespendet. An Schönwettertagen betreute ein Lehrling den Stand zusätzlich für 30 bis 60 Minuten. Er informierte dann über Bedrohung und Schutz und bot den Besuchern die Möglichkeit, den Tieren - gegen eine kleine Spende - einen Futterfisch zu geben. Gerne hätte der Vogelpark den Stand über längere Zeiträume, besonders in den Ferien kontinuierlich betreut. Mit dem Ergebnis war man in Marlow dennoch zufrieden und will die Aktion im kommenden Jahr wiederholen.

Sphenisco ist auch sehr zufrieden. Danke an den Vogelpark – besonders an die beteiligten Lehrlinge - für den Berg von Unterschriften und die Spenden. Dank auch an alle anderen Pinguin-Freunde, die bei ihren Aktionen in Deutschland zusätzlich zur Online-Petition über 6.000 Unterschriften auf Papier gesammelt haben. Im Januar bei unserem Besuch in Chile werden wir die Unterschriften öffentlichkeitswirksam übergeben. Die Chilenen werden sich wundern, dass es im fernen Deutschland an für sie unbekannten Orten so viele Pinguin-Freunde gibt.


W.K.

Workshop Pinguinpflege

Bernburg 4. Juli 2017.

Vom 10. bis 13. November veranstaltet der Berufsverband der Zootierpfleger (BdZ) gemeinsam mit Sphenisco in Bernburg (Sachsen-Anhalt) einen Workshop “Pinguinpflege”. Damit realisieren die beiden Vereine zum ersten Mal einen speziellen Erfahrungsaustausch über eine Gruppe von Vögeln. Das Seminar beschäftigt sich mit Fragen der Haltung sowie dem Populations-Management im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) (Programm s. PDF-Datei). Initiiert hat den Workshop Jeannine Schützendübe, sie organisiert und gestaltet auch die Veranstaltung in Bernburg.
Seit 1. Juli sind Anmeldungen über den Berufsverband der Zootierpfleger (BdZ) möglich.
 
W.K.

Das Meer säubern  mit dem Humboldt-Pinguin

Landau 29. Juni 2017.

Seit 2010 arbeiten die peruanische NGO und Sphenisco zusammen. Ziel des Projektes ist es, die lokale Bevölkerung in der Region Pisco / Paracas für Umweltprobleme zu sensibilisieren. Zielgruppe sind vor allem Fischer und Kinder. Dazu geht Acorema in Schulen, arbeitet aber auch viel im öffentlichen Raum, in Häfen, Dörfern und auf Plätzen. Das Projekt lebt von Kontinuität und Konstanz, insofern wiederholen sich viele Aktivitäten in den Jahresprogrammen, Unterricht in Schulen, Puppentheater, Ferien-Workshops u.s.w.. Bei unseren Besuchen (2012, 2014, 2016) waren wir sehr beeindruckt vom Engagement und von der fachlichen sowie pädagogischen Kompetenz von Señora Milagros und Señor Helberth, den beiden Biologen von Acorema, die die Kampagnen durchführen. Das hohe Niveau zeigt sich in den Medien zur Umweltbildung, die sehr gut auf die Bedürfnisse und Bedingungen in dieser Region von Peru zugeschnitten sind.
Im Laufe der Jahre hat Acorema seinen Aktionskreis erweitert und ist an neuen Orten aktiv geworden, in Chincha Alta - 34 Km entfernt- und im rund 300 Km entfernten San Juan de Marcona. Damit ist Acorema heute in allen Regionen mit wichtigen Brutkolonien Perus aktiv.
Auch inhaltlich wurden die Bildungsprogramme modifiziert. So hat Acorema frühzeitig das Müllproblem aufgegriffen, sowohl die Vermüllung des Meeres, als auch die der Stadt. Aktuell führt Acorema unter dem Motto „Müllbeseitigen mit dem HP!“ Kampagnen durch, wie immer mit comicartigen Broschüren und Plakaten, wie immer auch super vernetzt. So wurden beim Müllproblem, die Müllmänner u. -frauen der Gemeinden einbezogen, geschult und dabei herausgearbeitet, welch wichtige Rolle bzw. Aufgabe die Gemeindearbeiter haben. Mit dem Erfolg, dass die Gemeindearbeiter sich aktiv an der Kampagne beteiligten. Dazu passend wurden Würfelspiele für Kinder entwickelt: „Das Meer säubern mit dem Humboldt-Pinguin“ oder „Helfen wir Papa Pinguin in die Kolonie zu kommen, damit er seine Jungen füttern kann“. Diese Spiele stellte Acorema bereits 2014 auf der Welt-Klima-Konferenz in Lima vor.

Am Welt-Pinguin-Tag dieses Jahr war Acorema an 3 Orten aktiv – in Pisco, Paracas und in San Juan de Marcona.

Unabhängig von Sphenisco führt Acorema regelmässig Zählungen auf den Brutinseln in der Region Pisco / Paracas durch.

W.K.

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Welt-Pinguin-Tag 2017

Landau 6. Juni 2017.

WeltpinguintagWeltpinguintagDer Welt-Pinguin-Tag am 25. April entwickelt sich. Das Wetter war an vielen Orten in Deutschland deutlich besser als im vergangenen Jahr und die Regionalregierung Coquimbo motivierte die Pinguin-Freunde in aller Welt zusätzlich. Am 9. März entschied sie, das Projekt Dominga mit dem Hafen in Totoralillo Norte abzulehnen und votierte so auch für den Schutz der Brutgebiete des Humboldt-Pinguins in Nordchile (s.a. Erneut siegt David gegen Goliath).

Im Mittelpunkt der  internationalen Aktionen anlässlich des Welt-Pinguin-Tags stand die Petition „Schützt die Heimat der Humboldt-Pinguine“ von „Rettet den Regenwald“. Mit der Petition soll eine Meeresschutzzone und die Anerkennung der wertvollen Meeresregion als Weltnaturerbe durchgesetzt werden. Die Mobilisierung durch Jeannine Schützendübe und den Vorstand war noch erfolgreicher wie als im vergangenen Jahr. Erstmals veranstaltete der Zoo Santiago eine ganze Aktionswoche, die von Nancy Duman, Sphenisco e.V. unterstützt wurde. Acorema (Partner-NGO) in Peru organisierte diesmal gleich an 3 Orten - in Paracas, Pisco und San Juan de Marcona - Aktionen. So weit wir wissen, waren auch Freunde in Neuseeland, England und Luxemburg aktiv. In Deutschland durften sich die kleinen und großen Besucher in Vogelparks, Tiergärten und Zoos (Bernburg, Bochum, Bremerhaven, Dresden, Frankfurt, Hagenbeck Hamburg, Halle, Karlsruhe, Krefeld, Landau, Lübbenau, Mannheim, Marlow, Neuwied, Osnabrück , Saarbrücken) auf ganz unterschiedliche und vielfältige Angebote freuen. An der Universität Landau sammelte die Umweltgruppe Unterschriften und verteilte Pinguin-Plätzchen (s.a. Fotos bei Facebook Landauer Zoo (https://www.facebook.com).

Die Veranstalter berichteten von guter Resonanz, die Petition hat aktuell Online 119.552 Unterstützer, 417 Unterschriften auf Papier haben uns schon erreicht, weitere stehen noch aus, wie letztes Jahr wurde bei den Veranstaltungen grosszügig für die Artenschutz-Arbeit gespendet, dazu kamen dieses Mal ungewöhnlich viele Überweisungen von Einzelpersonen. Aus dem Experiment „Welt-Pinguin-Tag“ scheint eine erfolgreiche Veranstaltung zu werden.

W.K.

   
© SPHENISCO