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Unverfrorene Freunde

Der Biologe Dr. Klemens Pütz – Mitglied bei Sphenisco und und Wissenschaftlicher Direktor des Antarctic Research Trust - hat „Unverfrorene Freunde – mein Leben unter Pinguinen“ veröffentlicht. Seit über 30 Jahren beschäftigt Klemens Pütz sich mit Pinguinen, reist und lebt immer wieder in der Antarktis und Subantarktis. „Unverfrorene Freunde“ bietet daher fundiertes Wissen aus langjähriger Forschung, persönliche Erlebnisse aus erster Hand, inspiriert vom Enthusiasmus für die tollen Vögel im Frack.

W.K.

Unverfrorene Freunde

 

10 Jahre Sphenisco e.V. - Hat sich die Arbeit gelohnt?

Hannover 10. Juli 2018.

Seit einiger Zeit ist ein fester Bestandteil unserer Jahresplanung die Versammlung von Sphenisco e.V. immer am letzten Wochenende im Juni.

Wie kam es eigentlich dazu? Nach einer Antarktisreise entdeckten wir, sensibilisiert für Pinguine, im Pinguinmuseum Cuxhaven einen Flyer von Sphenisco e.V. Wir baten, nachdem wir die Homepage durchgelesen hatten, um Aufnahme. Humboldtpinguine hatten wir in der Antarktis zwar nicht gesehen, aber letztlich geht es um die ganze Spezies, oder?

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Acorema 2018

Landau 6. Juli 2018.
 
AcoremaSeit 2010 kooperiert Sphenisco mit der peruanischen NGO Acorema. Seither führen die Peruaner regelmässig im Auftrag von Sphenisco Bildungskampagnen durch unter dem Motto „Queremos vivir – wir wollen leben“. Die Arbeit war zunächst auf die Region Pisco/Paracas beschränkt, wurde in den letzten Jahren auf die Region Chincha und zuletzt auf die Region Nazca erweitert. Markenzeichen der Arbeit war von Anfang an die intensive Kooperation mit Schulen und Vorschulen, die Aktionen auf öffentlichen Plätzen, die Gespräche mit Kleinfischern Vorort, die Ferienworkshops und die hochwertigen Medien wie z.B. Flyer, Maskottchen Pisko, Puppentheater usw.. Die Medien sind nicht nur informativ und ansprechend, sondern vor allem perfekt auf die jeweiligen Zielgruppen abgestimmt. Basis der Arbeit war und ist die über viele Jahre gewachsene intensive Vernetzung mit Schulen, Kommunen, dem Nationalpark Paracas und Kleinfischerorganisationen.
Im zurückliegenden Jahr hat Acorema seinen Wirkungsbereich erneut erweitert und ist jetzt auch in der Region Nazca tätig, um für den Schutz des „Reserva Nacional San Fernando“ zu sensibilisieren, einem Gebiet mit hoher Biodiversität und einer bedeutenden Humboldtpinguin Brutkolonie. An 8 Schulen wurden bereits 871 Schüler und 37 Lehrer erreicht. Acorema hat die Medien wie Flyer, Maskottchen (Fernando statt Pisko) und Lehrbuch für Lehrer usw. an die neuen Gegebenheiten angepasst.
 
 In den Regionen Pisco/Paracas u. Chincha war ein Schwerpunkt der Arbeit das Thema „Müll“, speziell Plastikmüll. Mit 7 Schulen wurden Strände gereinigt und mit den Kindern auf höchst kreative Weise aus dem Müll Gebrauchsgegenstände wie Spielsachen oder Blumenampeln geschaffen. Durch die gute Zusammenarbeit mit den Entsorgungsbetrieben wirbt Acorema inzwischen auf Müllfahrzeugen und -tonnen für Müllvermeidung und warnt vor den Gefahren des Plastikmülls.
 
Insgesamt konnte Acorema im letzten Jahr 6.800 Menschen für Umweltprobleme sensibilisieren, die kleine Bilder-Strecke illustriert ganz gut die Arbeit der peruanischen NGO.
W.K.

 

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Consejo Consultivo

Landau 5. Februar 2018.

Consejo Consultivo Conjunto de Reserva Nacional Pingûino de Humboldt y Reserva Marina Choros-Damas ist der Beirat des Nationalen Schutzgebietes und der kleinen Schutzzonen des Humboldt-Pinguins in der Region „La Higuera–Insel Chañaral“. Dem Beirat gehören staatliche Institutionen wie die CONAF und Sernapesca, Wissenschaftler der Universitäten von La Serena und Coquimbo, Kleinfischer-, Kleinbauern- und touristische Vereinigungen sowie NGO´s an. Geleitet wird das Consejo von Rosa Rojas.

Aufgabe

Aufgabe des Consejo Consultivo (Beirates) ist es, die Bürger – auch in Form ihrer Organisationen - sowie Wissenschaftler bei Aktionen zu beteiligen, die zur Bewahrung der geschützten Arten und ihrer Lebensbedingungen beitragen. Dazu gehört u.a. die regelmässige Information über die Bedeutung der Meeresregion La Higuera/Isla Chañaral. Unter Beteiligung der Bürger ist es dem Consejo Consultivo in den vergangenen Jahren gelungen, die touristischen Aktivitäten im Nationalen Schutzgebiet zurückzudrängen und Massnahmen durchzusetzen, den Tourismus nachhaltiger zu organisieren. Der Beirat hat auch Massnahmen zum Schutz der Insel Choros unterstützt, bei denen u.a. das eingeschleppten (europäischen) Kaninchen erfolgreich beseitigt wurde. Dadurch konnte sich die Vegetation auf der Insel erholen und so die Brutsituation für Pinguine und Garnotsturmvögel verbessert werden. (s. a. Brutsituation auf der Insel Choros verbessert, La Serena 1. Februar 2014). Bereits 2009 hat das Consejo Consultivo die Initiative für eine Meeresschutzone mit beschränkter Nutzung (Área Marina y Costera Protegida de Múltiples Usos-AMCP-MU) ergriffen. Der Beirat bat damals die NGO Oceana eine entsprechenden Antrag beim regionalen Umweltministerium einzureichen und die Genehmigung zu betreiben. Der Fortschritt ist eine Schnecke und so hat erst im Januar dieses Jahres die Regionalregierung in Coquimbo eine Meeresschutzzone bei der Zentralregierung beantragt. Es ist möglich, dass die scheidende Regierung Bachelet die Meeresschutzzone noch beschließt.

Vorsitzende

Rosa Rojas (langjährige Präsidentin von Movimiento en Defensa del Medio Ambiente-MODEMA)

Mitglieder

  • regionale staatliche Institutionen
    Conaf (Naturschutzbehörde), Sernapesca (Fischereibehörde), Gobernación Maritima (Marine), Secretaria Regional Ministerio de Medio Ambiente (Umweltministerium der Region), Bienes Nacionales (Ministerium für Liegenschaften), Municipalidad (Kommune La Higuera), Sernatur- Secretaria Regional de Turismo (staatliche Tourismus-Agentur), Dirección de Obras Portuarias (Hafenbaubehörde)      
  • Wissenschaftler der Universitât La Serena und der Universidad Católica del Norte Coquimbo  sowie der Ceaza (Centro de Estudios Avanzados en Zonas Áridas) (Zentrum für zukunftsweisende wissenschaftliche Studien in Wüstenregionen) Coquimbo
  • Organisationen der Zivilgesellschaft 
       - Kleinfischergremien aus Los Choros und Punta de Choros,
       - Kleinfischerkooperativen,
       - Federación de Pescadores de La Higuera (Förderation der Fischer von La Higuera),
       - Organisación de desarrollo y fomento del turismo-ODEFOT (Organisation für Entwicklung und Förderung des Tourismus),
       - Komitee für Trinkwasser Los Choros und Punta de Choros,
       - Soziale und Umweltschutzorganisationen,
       - Olivenbauern  Los Choros,
       - Bomberos de Punta de Choros (Feuerwehr von Punta de Choros).
  • Nichtregierungsorganisationen

Spenden, Spenden, Spenden

Landau 1. Januar 2018.

Zum Jahresende wurde Sphenisco erneut von vielen Institutionen und Personen auf ungewöhnlich großzügige Weise unterstützt. Der Vorstand hat sich riesig gefreut.
Die Spenden zum Jahresende kamen vom:


- Berufsverband der Zootierpfleger (BdZ),
- Dresdner Zoo,
- Christian Davril,
- Beate und Jürgen Elling,
- Meike Kagel,
- Nils Lübnitz,
- Ulrike Müller-Herancourt,
- Paultons Park, England,
- Pinguin-Museum Cuxhaven
- Katrin Plendl-Jeß,
- Claudia Stehling,
- Luca Steinke,
- Tierpark München Hellabrunn,
- Vogelpark Marlow,
- Woburn Safari Park, England,
- Zoo Berlin,
- Zoo am Meer Bremerhaven,
- Zoo Dublin,
- Zoo Halle,
- Zoo Hoyerswerda,
- Zoo Krefeld


Der Vorstand kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, fühlt sich großartig unterstützt und strahlte nur noch. Die Spenden geben Sphenisco die Möglichkeit, die Arbeit für den Schutz der Lebensräume nicht nur fortzusetzen, sondern sogar auszubauen. Vielen Dank!

W.K.

   
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