Umweltbildung

Pisko macht weiter

Acorema setzt im Auftrag von Sphenisco Kampagne fort

Pisco-Paracas, 12. Februar 2012.

PiskoNach der tollen Kampagne „Wir wollen leben!“ wirbt Pisko weiter für den Schutz des Humboldt-Pinguins und seines Lebensraums (siehe „Pisko in Aktion“). Von Dezember 2011 bis November 2012 ist Pisko in den Fischergemeinden San Andres und Paracas wieder unterwegs in Schulen, auf Plätzen und am Strand. Pisko und die Mitarbeiter von Acorema haben sich viel vorgenommen. 15 Mal wird Pisko wieder mit dem beliebten Puppentheater des Nationalparks (1) auftreten und in den Ferien-Workshops (1) für Kinder von Fischern und Hafenarbeitern präsent sein (siehe auch „Pinguin mit Zipfelmütze“). Pisko will an 5 Schulen Aktionen durchführen. Die Arbeiten der Schüler sollen in einem virtuellen Buch zusammengetragen und gemeinsam mit Lehrern und Schulleitung öffentlich präsentiert werden. Pisko will 1000 Fischer mit Flyern und 150 in persönlichen Gesprächen erreichen. In diesen Gesprächen wird auch der Frage nachgegangen, welche positiven Erfahrungen mit Pinguinen die Fischer haben und wie sie sich die Zukunft dieser Spezies vorstellen.Pisko Erfahrungen und Ansichten der Fischer werden dann in einem „Fischer-Blog“ veröffentlicht. Verstärkt sollen dieses Mal Multiplikatoren angeregt werden, mit eigenen Beiträgen die Kampagne zu unterstützen. Anscheinend fühlt sich Pisko so wohl bei seinen öffentlichen Auftritten, dass er die Medien noch besser nutzen will. Gemeinsam mit Studenten und Dozenten für Kommunikationswissenschaften sollen Reportagen und Spots rund um die Humboldt-Pinguine und ihren Lebensraum entstehen. Wir sind gespannt und wünschen viel Erfolg.

W.K.

(1) Eine Aufführung des Puppentheaters in der Jean Piaget Schule wurde von einem Amateur gefilmt, der Ferien-Workshop von Gabriele und Werner Knauf. Beide Filme zeigen mit welcher Begeisterung Acorema arbeitet und die Kindern erreicht. Die beiden kurzen Videos sind bei Sphenisco erhältlich.

Pinguin mit Zipfelmütze

Workshop für Kinder aus Fischerfamilien

Pisco-Paracas 3. Februar 2012.

Wir suchen den Versammlungsraum der Muscheltaucher im Fischerdorf San Andres. Dort veranstaltet Acorema in den Ferien an jedem Donnerstag und Freitag einen Workshop für Fischerkinder. Jorge Luis Huarcahuari – der Taxifahrer unseres Vertrauens – lebt in San Andres und weiß ganz genau, wo wir hin müssen. Die Straßen sind geschottert, viele Häuser sind verfallen oder vom Erdbeben und Tsunami immer noch zerstört, andere wieder aufgebaut und Plätze neu angelegt. Irritierend nur, dass wir schon 20 Minuten durch den Ort kurven. Jorge Luiz  fährt zum Haus der Fischer-Gewerkschaft, geschlossen, zum Stadion San Andres, dort sind Kindern aber kein Workshop. Wir steigen aus, Jorge Luiz ist ratlos. Wir schlagen zum 3. Mal vor, an die Mole des Fischerhafens zu fahren und haben Erfolg. Versteckt hinter einem anderen Gebäude, liegt das „local del los lobos del mar“, auf der Außenwand Tintenfische, Seepferdchen, Seesterne auf tiefblauen Grund, die Welt des Meeres, wir sind richtig.

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Pisko in Aktion

Kampagne zum Schutz des Humboldt-Pinguins


Pisco-Paracas, Landau 3. Oktober 2011.

Kennen sie Pisko ? Nein, macht nichts, das allwissende Netz klärt auf: Pisco, reiner Weinbrand aus Traubenmost, Nationalgetränk in Chile und Peru. Weitere Bedeutung: kleine Hafenstadt an der Panamerikana im Süden Perus. Unklar, ob der Weinbrand nach der Stadt oder doch umgekehrt benannt wurde. Aber Pisko ? Tippfehler, Metzgerei in Nördlingen, Rapper aus Lübeck ? Unsinn, was Google (noch) nicht weiß. Pisku bedeutet in der Sprache der Indianer Vogel und ist – etwas abgewandelt - das Maskottchen der Kampagne „Queremos vivir (Wir wollen leben!)“, die die peruanische Naturschutzorganisation Acorema (Areas Costeras y
Recursos Marinos) im Auftrag von Sphenisco durchgeführt hat. Schwerpunkt der Aktionen waren die Fischergemeinden San Andres und Paracas in der Nähe von Pisco.

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Bilder-Galerie zur Kampagne „Wir wollen leben!“

Landau, 1. Juni 2010.

Seit Juli vergangenen Jahres wirbt unser peruanischer Partner, die  Naturschutzorganisation Acorema (Areas Costeras y Recursos Marinos) für den Schutz des Humboldt-Pinguins und seiner Lebensräume. Mit einfachen Worten und einprägsamen Medien (Aufklebern, Flyern, Puppentheater) informieren sie in  Fischerdörfern Kinder und Erwachsene. Die folgenden Bilder sind im Laufe der  Kampagne „Queremos vivir“ (wir wollen leben) entstanden.

Werner Knauf

 

Den Artikel zu Kampagne "Wir wollen leben!" finden Sie in der Rubrik: Projekte Peru - Umweltbildung

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Wir wollen leben!

- Acorema startet Kampagne „Queremos vivir“ in der Region Pisco-Paracas -



Pisco-Paracas, Landau, 21. Juli 2010.

Die peruanische Naturschutzorganisation Acorema (Areas Costeras y Recursos Marinos) hat die Kampagne „Queremos vivir“ (wir wollen leben) gestartet. Ein ganzes Jahr lang werden die Naturschützer und Wissenschaftler von Acorema im Auftrag von Sphenisco in der Küstenregion Pisco-Paracas für den Schutz des Humboldt-Pinguins und seiner Lebensräume werben.

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