Umweltbildung

Pinguin mit Zipfelmütze

Workshop für Kinder aus Fischerfamilien

Pisco-Paracas 3. Februar 2012.

Wir suchen den Versammlungsraum der Muscheltaucher im Fischerdorf San Andres. Dort veranstaltet Acorema in den Ferien an jedem Donnerstag und Freitag einen Workshop für Fischerkinder. Jorge Luis Huarcahuari – der Taxifahrer unseres Vertrauens – lebt in San Andres und weiß ganz genau, wo wir hin müssen. Die Straßen sind geschottert, viele Häuser sind verfallen oder vom Erdbeben und Tsunami immer noch zerstört, andere wieder aufgebaut und Plätze neu angelegt. Irritierend nur, dass wir schon 20 Minuten durch den Ort kurven. Jorge Luiz  fährt zum Haus der Fischer-Gewerkschaft, geschlossen, zum Stadion San Andres, dort sind Kindern aber kein Workshop. Wir steigen aus, Jorge Luiz ist ratlos. Wir schlagen zum 3. Mal vor, an die Mole des Fischerhafens zu fahren und haben Erfolg. Versteckt hinter einem anderen Gebäude, liegt das „local del los lobos del mar“, auf der Außenwand Tintenfische, Seepferdchen, Seesterne auf tiefblauen Grund, die Welt des Meeres, wir sind richtig.

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Pisko in Aktion

Kampagne zum Schutz des Humboldt-Pinguins


Pisco-Paracas, Landau 3. Oktober 2011.

Kennen sie Pisko ? Nein, macht nichts, das allwissende Netz klärt auf: Pisco, reiner Weinbrand aus Traubenmost, Nationalgetränk in Chile und Peru. Weitere Bedeutung: kleine Hafenstadt an der Panamerikana im Süden Perus. Unklar, ob der Weinbrand nach der Stadt oder doch umgekehrt benannt wurde. Aber Pisko ? Tippfehler, Metzgerei in Nördlingen, Rapper aus Lübeck ? Unsinn, was Google (noch) nicht weiß. Pisku bedeutet in der Sprache der Indianer Vogel und ist – etwas abgewandelt - das Maskottchen der Kampagne „Queremos vivir (Wir wollen leben!)“, die die peruanische Naturschutzorganisation Acorema (Areas Costeras y
Recursos Marinos) im Auftrag von Sphenisco durchgeführt hat. Schwerpunkt der Aktionen waren die Fischergemeinden San Andres und Paracas in der Nähe von Pisco.

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Bilder-Galerie zur Kampagne „Wir wollen leben!“

Landau, 1. Juni 2010.

Seit Juli vergangenen Jahres wirbt unser peruanischer Partner, die  Naturschutzorganisation Acorema (Areas Costeras y Recursos Marinos) für den Schutz des Humboldt-Pinguins und seiner Lebensräume. Mit einfachen Worten und einprägsamen Medien (Aufklebern, Flyern, Puppentheater) informieren sie in  Fischerdörfern Kinder und Erwachsene. Die folgenden Bilder sind im Laufe der  Kampagne „Queremos vivir“ (wir wollen leben) entstanden.

Werner Knauf

 

Den Artikel zu Kampagne "Wir wollen leben!" finden Sie in der Rubrik: Projekte Peru - Umweltbildung

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Wir wollen leben!

- Acorema startet Kampagne „Queremos vivir“ in der Region Pisco-Paracas -



Pisco-Paracas, Landau, 21. Juli 2010.

Die peruanische Naturschutzorganisation Acorema (Areas Costeras y Recursos Marinos) hat die Kampagne „Queremos vivir“ (wir wollen leben) gestartet. Ein ganzes Jahr lang werden die Naturschützer und Wissenschaftler von Acorema im Auftrag von Sphenisco in der Küstenregion Pisco-Paracas für den Schutz des Humboldt-Pinguins und seiner Lebensräume werben.

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Umweltbildung in einer zerstörten Stadt

Acorema verbindet nach dem Erdbeben in Pisco Naturschutz mit Sozialarbeit

 
Februar 2010
Blick von der Plaza de Armas auf die zerstörte Municipalidad und den Platz, an dem früher eine große Kirche stand. In ihr starben allein 300 Menschen.
  Februar 2010
Zerstörte Kuppel der Municipalidad


Paracas-Pisco 14. Februar 2010.

Warnungen von allen Seiten: Die Hafenstadt Pisco ist ein heißes Pflaster. Aus Vorsicht fahren wir deshalb immer mit dem gleichen Taxifahrer von Paracas nach Pisco. 20 Kilometer am Meer entlang, vorbei an der Fischmehl- und Fischölfabrik – gut zu erkennen am Geruch – vorbei an dem besonders armen Fischerdorf San Andres. Wir wollen Mitarbeiter von Acorema (Areas Costeras y Recursos Marinos) treffen.

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