Ein Lebenszeichen aus Chile

Liebe Freunde,

so lange habt Ihr nichts von mir gehört! Aber dieses Mal liegt das wirklich nicht an meiner Faulheit! Es ist ja so viel passiert in der Zwischenzeit. Ihr habt ja bestimmt von diesem schrecklichen Erdbeben gehört, das sich am 27. Februar in Chile ereignet hat. Ich musste meinen Freunden hier in Chile in den letzten Wochen beistehen und sie trösten.

Glücklicherweise sind alle meine Freunde hier gesund, wenngleich sie doch noch immer sehr geschockt sind. Aber nicht nur die Menschen leiden unter einem Erdbeben, auch für uns Tiere ist so etwas ein ganz schlimmes Erlebnis. Denn wir spüren das Erdbeben meist schon früher, bevor es passiert und werden dann ganz unruhig und aufgeregt, denn wir können ja nichts tun! Oft werden dabei auch unsere Behausungen, also unsere Bruthöhlen oder die Nester anderer Vögel zerstört. Es wird noch sehr lange dauern, bis hier in Chile wieder ein normales Alltagsleben beginnt. Wie froh bin ich, dass Ihr in Deutschland nicht in einer Erdbebenregion lebt! Ich würde mir sonst auch noch ständig um Euch Sorgen machen müssen!

Liebe Freunde, ich melde mich bald wieder bei Euch. Und dann habe ich bestimmt auch wieder ein paar neue und schöne Geschichten aus der Schule zu berichten. Bis dahin, liebe Grüße

Euer Alex

   
© SPHENISCO